Mein MATLAB Forum - goMatlab.de

Mein MATLAB Forum

 
Gast > Registrieren       Autologin?   
Bücher:

Studierende:
Praktikant (w/m) Toolentwicklung Matlab
Branche: Beratung, Expertise, Fahrzeugtechnik, Fahrzeugteile, Technische Dienstleistungen
MBtech Group GmbH & Co. KGaA - Fellbach

Abschlussarbeit / Praktikum: Entwicklung Matlab (m/w)
Branche: Informationstechnologie, Elektrotechnik, Elektronik
GIGATRONIK Technologies GmbH - Ulm

Praktikum - Vergleich von MATLAB und Scilab
Branche: mehrere
IAV GmbH - Berlin, Chemnitz

Praktikant im Bereich Statistische Versuchsplanung / Design of Experiments (m/w)
Branche: Beratung, Expertise, Fahrzeugtechnik, Fahrzeugteile, Technische Dienstleistungen
MBtech Group GmbH & Co. KGaA - Sindelfingen

Praktikant Testsystemaufbau (m/w)
Branche: Beratung, Expertise, Fahrzeugtechnik, Fahrzeugteile, Technische Dienstleistungen
MBtech Group GmbH & Co. KGaA - Sindelfingen

weitere Angebote

Partner:


Vermarktungspartner


Forum
      Option
[Erweitert]
  • Diese Seite per Mail weiterempfehlen
     


Gehe zu:  
Neues Thema eröffnen Neue Antwort erstellen

Einseitiger Hypothesentest in Matlab - Deuten von p-Value

 

Laale
Forum-Anfänger

Forum-Anfänger


Beiträge: 10
Anmeldedatum: 15.10.16
Wohnort: ---
Version: ---
     Beitrag Verfasst am: 13.07.2017, 11:33     Titel: Einseitiger Hypothesentest in Matlab - Deuten von p-Value
  Antworten mit Zitat      
Hallo ihr,

ich habe ein kleines Verständnisproblem. Ich werte gerade einen Datensatz mit Matlab aus, der Datensatz sieht vor, dass ich den U-Test von Mann und Whitney nutze. Soweit ist alles klar.
Code:
 ranksum(x,y,'Tail','left')

Das Signifikanzniveau alpha beträgt standardmäßig 5\%.

Als Ergebnis erhalte ich: h=0 --> also Nullhypothese nicht verwerfen.
und p = 0.258.

Grundsätzlich gilt ja: Wenn p < alpha, dann kann H0 verworfen werfen.

Muss ich bei dem einseitigen Test p < alpha oder p< alpha/2 betrachten?
An dem Ergebnis bei mir ändert es nichts, H0 muss in jedem Fall verworfen werden, jedoch finde ich es gut zu wissen, da ich es niederschreiben muss.

Ich wäre euch dankbar, wenn ihr mir bei meinem Denkproblem helfen könntet.


Vielen lieben Dank und liebe Grüße,

Laale
Private Nachricht senden Benutzer-Profile anzeigen


syLeZ
Forum-Anfänger

Forum-Anfänger


Beiträge: 18
Anmeldedatum: 03.11.12
Wohnort: ---
Version: ---
     Beitrag Verfasst am: 09.05.2018, 16:02     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Hallo,

gibt es dazu mittlerweile Erkenntnisse ?

Ich stehe gerade vor dem Problem zu entscheiden, welche Verteilungsfunktion am wahrscheinlichsten ist, dass sie zu den Daten passt. Jedoch ändert sich der p-Wert nicht, wenn das Signifikanzniveau geändert wird (was er doch eigentlich tun müsste, oder nicht?) .

Falls also der p-Wert nicht von alpha abhängt und p=0.05...0.10 (für verschiedene Werte) ist, sind alle Signifikanzniveaus mit p<alpha erfüllt, was doch eigentlich nicht sein kann, oder ? Bei einer Signifikanz von alpha 0.025 wird die Nullhypothese in allen Fällen angenommen und je höher alpha, desto weniger entsprechen sie einander. Ist es nicht andersrum ? Je höher die Signifikanz, desto mehr sollte aussortiert werden.

Ich hoffe, jemand könnte den Denkfehler kurz erläutern.

Viele Grüße

sylez
Private Nachricht senden Benutzer-Profile anzeigen
 
Harald
Forum-Meister

Forum-Meister


Beiträge: 18.365
Anmeldedatum: 26.03.09
Wohnort: Nähe München
Version: ab 2014a
     Beitrag Verfasst am: 09.05.2018, 16:15     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Hallo,

Zitat:
gibt es dazu mittlerweile Erkenntnisse ?

Für mich ist deine Frage eine ganz andere.

Zitat:
Jedoch ändert sich der p-Wert nicht, wenn das Signifikanzniveau geändert wird (was er doch eigentlich tun müsste, oder nicht?) .

Nein, der p-Wert ist unabhängig vom Signifikanzniveau. Das Signifikanzniveau beeinflusst, für welche p die Nullhypothese verworfen werden kann oder nicht:
h = 0 für p > alpha
h = 1 für p < alpha

Den Rest verstehe ich nicht so ganz, aber vielleicht klärt sich das damit ja auch schon.

Grüße,
Harald
Private Nachricht senden Benutzer-Profile anzeigen
 
syLeZ
Forum-Anfänger

Forum-Anfänger


Beiträge: 18
Anmeldedatum: 03.11.12
Wohnort: ---
Version: ---
     Beitrag Verfasst am: 09.05.2018, 16:58     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Hallo,

wie gesagt, wenn p>alpha ist, dann wird die Nullhypothese angenommen. Wenn dann p unabhängig vom Signifikanzniveau ist, dann muss ich ja nur die Signifikanz hinreichend klein wählen und meine Nullhypothse wird immer angenommen. Macht das Sinn ?

Ein niedriges alpha bedeutet doch gerade hohe Signifikanz also eine geringe Wahrscheinlichkeit, sich zu irren.

Viele Grüße

Florian
Private Nachricht senden Benutzer-Profile anzeigen
 
Harald
Forum-Meister

Forum-Meister


Beiträge: 18.365
Anmeldedatum: 26.03.09
Wohnort: Nähe München
Version: ab 2014a
     Beitrag Verfasst am: 09.05.2018, 17:24     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Hallo,

Zitat:
Wenn dann p unabhängig vom Signifikanzniveau ist, dann muss ich ja nur die Signifikanz hinreichend klein wählen und meine Nullhypothse wird immer angenommen.

Theoretisch ja, praktisch nicht sinnvoll.
In den Tests ist die Aussage meines Wissens nie, dass die Nullhypothese angenommen werden kann. Die Aussage ist stattdessen (lediglich), dass die Nullhypothese nicht abgelehnt werden kann. Das ist speziell bei ranksum auch so dokumentiert.

Zitat:
Ein niedriges alpha bedeutet doch gerade hohe Signifikanz also eine geringe Wahrscheinlichkeit, sich zu irren.

Wenn du das Signifikanzlevel extrem niedrig wählst, dann verringerst du die Wahrscheinlichkeit, die Nullhypothese fälschlich abzulehnen. Gleichzeitig brauchst du sehr ungewöhnliche Ereignisse, um die Nullhypothese überhaupt mal ablehnen zu können.

Letztlich sollte man das Signfikanzlevel vorab wählen, typischerweise auf Werte wie 0,05 oder 0,01. h macht dann aus dem "Grauwert" p ein "schwarz" oder "weiß". Mir persönlich ist der p-Wert aber immer lieber als h, weil ich dann auch weiß, wie sehr "schwarz" oder "weiß" die Lage ist.

Grüße,
Harald
Private Nachricht senden Benutzer-Profile anzeigen
 
sylez_gast

Gast


Beiträge: ---
Anmeldedatum: ---
Wohnort: ---
Version: ---
     Beitrag Verfasst am: 09.05.2018, 20:36     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Hallo,

wie du aber richtig schreibst ist doch Nullhypothese zunächst, dass beide Verteilungen Keinen signifikanten Unterschied der Mediane aufweisen. Das Signifikanzniveau entscheidet dann wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, irrtümlicherweise H0 anzunehmen obwohl sie falsch ist (und die Mediane doch signifikant unterschiedlich sind).
Dann kann es doch eigentlich nicht egal sein , wenn ich Alpha hinreichend klein machen kann, um den Evtl vorhandenen signifikanten Unterschied zu unterdrücken. Zudem wird theoretisch das Ergebnis "sicherer" bezüglich des Fehlers erster Art.
Wahrscheinlich verstehe ich da etwas falsch da auch der kruskakwallis Test vergleichbare Ergebnisse liefert wenn ich die messdaten analysiere.

Den p Wert an sich finde ich auch hilfreich es eine Orientierung gegeben wird. Bei meinen Ergebnissen befinde ich mich bei p gegen 1 und demzufolge weit weg von einer Ablehnung. Ich fand es nur interessant , wenn ich jetzt den Vektor 1 (in matlab Hilfe bspw x) mit 0,94 skaliere (also verschiebe) dass das Ergebnis für Alpha=0,1 abgelehnt wird, bei Alpha=0,05 jedoch angenommen (entsprechend p>Alpha). Ich hätte angenommen, das es anders rum ist.

Vielen Dank für die Informationen !

Sylez
 
Harald
Forum-Meister

Forum-Meister


Beiträge: 18.365
Anmeldedatum: 26.03.09
Wohnort: Nähe München
Version: ab 2014a
     Beitrag Verfasst am: 09.05.2018, 21:06     Titel:
  Antworten mit Zitat      
Hallo,

Zitat:
Dann kann es doch eigentlich nicht egal sein , wenn ich Alpha hinreichend klein machen kann, um den Evtl vorhandenen signifikanten Unterschied zu unterdrücken.

Den Satz verstehe ich nicht. In welcher Hinsicht soll es nicht egal sein?
Und ja, wenn du alpha niedrig genug setzt, dann wirst du wohl nie eine Ablehnung der Nullhypothese bekommen. Warum sollte man dies aber tun?
Wie gesagt: alpha sollte man vorab festlegen und nicht nachträglich anpassen, um die gewünschte Aussage zu bekommen.

Zitat:
Ich fand es nur interessant , wenn ich jetzt den Vektor 1 (in matlab Hilfe bspw x) mit 0,94 skaliere (also verschiebe) dass das Ergebnis für Alpha=0,1 abgelehnt wird, bei Alpha=0,05 jedoch angenommen (entsprechend p>Alpha).

Das kann ich mir höchstens so erklären, dass du die Operation zweimal aufeinanderfolgend durchgeführt hast.

Zitat:
skaliere (also verschiebe)

Skalieren ist Multiplikation, Verschieben ist Addition. Das sollte man schon unterscheiden.

Grüße,
Harald
Private Nachricht senden Benutzer-Profile anzeigen
 
Neues Thema eröffnen Neue Antwort erstellen



Einstellungen und Berechtigungen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:

Du kannst Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen
.


goMatlab ist ein Teil des goForen-Labels
goForen.de goMATLAB.de goLaTeX.de goPCB.de


 Impressum  | Nutzungsbedingungen  | Datenschutz  | Werbung/Mediadaten | Studentenversion | FAQ | goMatlab RSS Button RSS


Copyright © 2007 - 2018 goMatlab.de | Dies ist keine offizielle Website der Firma The Mathworks
Partner: LabVIEWforum.de

MATLAB, Simulink, Stateflow, Handle Graphics, Real-Time Workshop, SimBiology, SimHydraulics, SimEvents, and xPC TargetBox are registered trademarks and The MathWorks, the L-shaped membrane logo, and Embedded MATLAB are trademarks of The MathWorks, Inc.